Woche #1: Flughafen
Claude 7. Juli 2008
Die Zeit verfliegt hier unglaublich, darum gabs am Sonntag einen offiziellen Chill-out-Tag um alles nachzuholen, was unterging in der Zeit bis jetzt. Zum Beispiel einen Erlebnis-Bericht über die erste Woche zu schreiben — nach nun auch schon 2 Wochen… ;)
Die erste Woche in Toronto begann schon am Flughafen aufregend. Nach der Tageswanderung durch das Terminal muss man wissen, ob man weiterfliegt oder dableibt und gelingt dann in unterschiedliche Passkontrollen-Reihen wo man mal zum ersten Mal gefragt wird, was man in Kanada tun will, von da wird man dann entweder durchgewunken oder zur Immigrations-Zone verwiesen, in der Immigrationszone wird man dann noch einmal genauer gefragt, was man hier tut und bekommt dann, wenn auch alle Unterlagen belegen was man sagt, endlich den Kanada-Einreise-Stempel. Nun kann man zu seinem Gepäck, sprich: zum Stromkabel, gehen — wenn einem denn gesagt würde, auf welchem der 13 Gepäck-Förderbänder das seinige kommt… Doch der Herr am Schalter hat das schnell herausgefunden und so habe ich dann nach der 3. gepackten Koffer (…) schon die richtige in der Hand gehalten. Nun kann ja nichts mehr schief gehen, ich muss ja nur noch auf die Person von EF (der Sprachschule) warten, die mich hier abholen kommt. Hier? Hier hiess bei mir zuerst «am Flughafen — wahrscheinlich hier: in Gepäckabholhalle halt nämlich…wo denn sonst?». Leider kam auch nach 20 Minuten niemand mit einem EF-Schild in die Gepäckabholhalle. Der Herr am Schalter wusste zwar nichts von einer EF-Person, aber als er wiederholt auf die grosse Exit-Tafel gegenüber zeigte, fiel mir dann langsam ein, wie man eigentlich am Flughafen Leute abholt. Jaaaa, genau..Da gibt’s auch noch eine Halle ausserhalb der Gepäckabholhalle. Die Leute mit Schildern, die da nach wohl ebenfalls mindestens 20minütigem Warten ihre Studenten-Schäfchen sammeln sollten, hatten aber alles andere als EF-Schilder. So blieb dem EF-Studenten nichts anderes übrig, als vorsichtig nochmals alle Schilder zu studieren (haben sie vielleicht das Logo geändert?!), dann den Info-Schalter suchen und die Frau da vollzuquatschen, schlussendlich das Telefon zu nehmen und die EF-Nummer aus den Unterlagen anzurufen. Jaa, sie würden jemanden senden. Nach 20 weiteren Minuten war da auch tatsächlich jemand mit EF-Schild am umherirren. Die indisch aussende Frau entschuldigte sich dann für die Verspätung, führte mich nach draussen zu den Taxis, gab dem nächsten indischen Taxifahrer meine Hostfamily-Adresse und verabschiedete sich von mir auch schon wieder. Jaa, um eine Stunde warten zu können, 3 Schritte aus der Exithalle geführt zu werden, und dem Taxifahrer dann immer noch das Trinkgeld zahlen zu müssen zahlt man bei EF 120(?) Fr. :)
Wie es dann nach dem Flughafen weiterging, ist im nächsten Post zu lesen…