Montréal et Québec — C’est comme ça!
Claude 30. Juni 2008
400 Jahre feiern sie, die Québecois… Vor 400 Jahren zogen hier die Franzosen ein und gründeten ihre Städte. Viele alte Gebäude wurden besser geschützt und erhalten als in anderen Städten. Dementsprechend fühlt man sich ein wenig wie in Europa, ein wenig wie in einem kleinen Paris. Überhaupt erscheinen mir die Leute so freundlich und sympatisch wie in Frankreich. Und das sag ich nicht nur, weil unsere Reiseführerin gesagt hat, wir würden hier nur so von Hilfsbereiten Leuten überrannt werden: Wir waren zum Beispiel am Samstag Abend in Montréal am Jazz-Festival (die Kanadier haben es ein wenig mit Jazz, in Toronto war während der ganzen Woche auch ein Jazz-Festival!) und wollten gerade ein Touristenfoto mit uns und dem Festival im Hintergrund machen, als uns einfach so eine Frau anbot, das Foto zu schiessen und uns so alle zusammen drauf zu haben. Auch die (sehr) junge Dame, die unsere Telefonnummern sammeln wollte, lediglich für ein Festival-Feedback, war extrem nett und einfach «zwäg». Ganz zu schweigen von der zierlichen Frau am Eingang des Festivals, die ganz allein das «May I see your bag…?» durchziehen sollte. Jaa, sie haben Charme… ;)
Ansonsten gibts es hier Québec ein herrliches Chocolat-Musée zu entdecken, in dem sie die liebevollsten heissen Schoggis herstellen und unvorstellbare Figuren aus Schokolade meisseln. Und dann wäre da noch ein Club Namens «chez Dagobert», anscheinend der beste der Stadt, dafür wohl auch mit dem dümmsten Türwächter der Stadt… Jaa, ich habe probiert reinzukommen, obwohl diverse Clubs und Bars ab 18 (in Toronto und dem Rest Kanadas ab 19) sind — unser ganze Car war schliesslich da drin… ;) Und auf jeden Fall kam ich mit der dem Führerschein des 22jährigen(!) Daves, der auf dem Foto braune Haare hat, hinein. Also — ab jetzt wird jeder von mir hören, ich sei 22 Jahre alt =P
Ach und ja, unsere leidenschaftliche kanadische Reiseführerin mit chinesischem «Origin», wie sie erklärte, von der wir immer noch nicht hundertprozentig wissen, ob sie jetzt 22 oder 35 Jahre alt ist, wurde (überhaupt nicht als einzige) fündig auf der Suche nach einem (Tanz?-)Partner, und übrigens: Die Zimmernummer desjenigen Zimmers in irgendeinem Montréalischen Hotel, in dem John Lennon seinen Song «Give Peace a Chance» schrieb, ist 1742 (das ist aber ein Geheimnis und ihr dürft es niemandem weitererzählen, weil die Leute sonst immer noch Blumen vor der Zimmertür pflanzen gehen!).
So, das ist soweit der Stand der Dinge. Fehlen ja nur noch die Fotos ;)